Diesen Frühling haben Bea und ich uns einen lang gehegten Traum erfüllt: Eine dreiwöchige Reise nach Südafrika!
Wir starten mit Sightseeing und Ausflügen in Kapstadt: Wanderungen auf dem Tafelberg, am Kap der guten Hoffnung wie auch hoch zum Lion‘s Head (siehe separaten Blogbeitrag hier) gehören genauso dazu wie Besuche der Pinguinbucht am Boulder Beach, einer Fahrt entlang des Chapman‘s Peak Drive, dem MOCAA, des Kirstenbosch botanical garden und einem von einem Einwohner von Landa geführten walks durch ein Township. In vier Tagen erhaschen wir einen guten ersten Eindruck der geschichtsträchtigen Stadt, es gäbe noch so viel mehr zu sehen…

































Der zweite Abschnitt unserer Reise führt uns entlang der Whale Watcher‘s Coast und Garden Route im Mietwagen von Kapstadt über Hermanus, Struisbay, Mosselbay nach Knysna. Da in Südafrika wenn wir in Europa den Frühling hinsteuern der Herbst beginnt, wird es merklich kühler und windiger, mit dem Wetter haben wir entsprechend nicht nur Glück, dafür sehen manche Fotos etwas dramatischer aus… Insbesondere sind wir von den Küstenstrassen, der Weite im Landesinnere, dem St. Blaize – Cliffwalk (siehe separater Blogbeitrag hier) und den verschiedentlichen Tierbegegnungen angetan, welche von Walen in der Ferne, Seeotter, Seepferdchen, Straussen und vielerlei anderer Vögel reichen.





















Von George fliegen wir für den dritten Abschnitt unserer Reise nach Hoedspruit im Greater Kruger, wo wir u.a. im gleichnamigen Nationalpark rund zehn Tage per Jeep und zu Fuss durch die Wildnis bewegen, eine grandiose wenngleich nicht ganz ungefährliche Sache. Wir begegnen einer faszinierenden Tierwelt – natürlich den Big-5, aber fast noch viel interessanter einer ungeahnten Vielfalt an Vögeln und kleineren Lebewesen – die jedoch nicht nur ihre schönen Seiten hat, da wären beispielsweise die Überpopulation an Elefanten oder das Wildererproblem mit den Nashörnern (von denen wir einige gesehen haben aber zu deren Schutz wir hier keine Fotos zeigen). In einer ersten Lodge hausen wir im feudalen Zelt und akklimatisieren recht rasch, die Game Drives sind anstrengend schön, denn zwei Mal am Tag kurven wir für drei oder mehr Stunden durch die Pampa; als Belohnung gibt‘s Löwen, Elefanten, Giraffen, Leopard, Nashorn, Hyänen und vieles mehr… kurz vor Weiterreise bekommen wir sogar wilde Hunde zu sehen, die ein Impala erlegt haben, ein seltener Anblick!




















Mit Paul, einem guten Freund von Amélie und ehemaligen Nachbarsjungen, der im Kruger eine Ausbildung zum Ranger gemacht und der uns unsere Reise zusammengestellt hat, fahren wir nordwärts ins Makuleke-Gebiet, das im Norden zu Simbabwe und im Osten zu Mozambik grenzt. Im Hutwini Walking Camp sind wir untergebracht, fernab von allem, inkl. Handyempfang… Wie der Name des Camps bereits andeutet, hier sind wir für die Safaris zu Fuss unterwegs, jeweils von zwei bewaffneten Guides begleitet, denn die wilden Tiere sind zu jeder Tages- und Nachtzeit um einen rum, auch im Camp, ein Elefantenbulle nähert sich uns bis auf rund 2m an unsere Terrasse. Eine ganz neue, immersive Erfahrung, wow tut das gut!


































Zum Abschluss unserer Reise fahren wir in die Karongwe Reserve und verbringen bei Pitschi und Ruben drei fabelhafte Tage inmitten der Wildnis, einfach phantastisch! Bevor wir in den Flieger nach Hause einsteigen überrascht uns Paul noch mit einem scenic flight im Helikopter, aus dem wir die starken Überschwemmungen von Anfang Jahr sehen…

















